Führen Unterschiede in den Sprachfassungen der KI-VO zu unterschiedlichen technischen und juristischen Interpretationen?
Eine Untersuchung anhand ausgewählter Tatbestandsmerkmale
Axel Adrian
Bao Minh Doan Dang
Stephanie Evert
Philipp Heinrich
Leonardo Zilio
Zitiervorschlag: Axel Adrian / Bao Minh Doan Dang / Stephanie Evert / Philipp Heinrich / Leonardo Zilio, Führen Unterschiede in den Sprachfassungen der KI-VO zu unterschiedlichen technischen und juristischen Interpretationen?, in: Jusletter IT 26. März 2025
Die KI-Verordnung der EU soll den Einsatz von künstlicher Intelligenz in den Mitgliedsstaaten regulieren. Sie ist, wie alle Verordnungen der EU, in 24 Amtssprachen verbindlich; es ist dementsprechend schwierig, bei einem Text von etwa 80.000 Wörtern (in der deutschen Fassung) stringente Konsistenz über alle Sprachen hinweg zu gewährleisten. Insbesondere unter Berücksichtigung des technischen Kontextes der Tatbestandsmerkmale „Genauigkeit“ und „Robustheit“ beschäftigt sich die vorliegende Untersuchung auf Basis einer Korpusanalyse mit den Unterschieden in den amtlichen Sprachfassungen der Normen und der Frage, ob diese Unterschiede Einfluss auf technische Anforderungen sowie rechtliche Bewertungen haben.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Technische Bewertung von Genauigkeit und Robustheit
2.1. Genauigkeit
2.2. Robustheit
3. Inkonsistenzen in den verschiedenen Sprachfassungen der KI-VO
3.1. Korpus unterschiedlicher Sprachfassungen der KI-VO
3.2. Genauigkeit und Robustheit in der KI-VO
3.3. Rechtliche Diskussion
4. Fazit
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